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Kinderwunsch

Sicherlich gehen Ihnen viele Gedanken durch den Kopf, wenn Sie über Ihren Kinderwunsch nachdenken. Diese Zeilen sollen Ihnen helfen, Ihre Entscheidungen gezielter abwägen zu können.

Warum es zur Entstehung einer Ösophagusatresie kommt ist nicht geklärt. Aber sie ist nach heutigem Wissen höchst wahrscheinlich nicht vererbbar. Sie können sich hierzu auch von Experten beraten lassen. Z.B. Dr. Reutter: www.great-konsortium.de

Vor einer Schwangerschaft sollten Sie mit Ihrem Arzt und Gynäkologen über Ihren Kinderwunsch sprechen. Am besten eignet sich hierfür ein Zentrum mit den betreffenden Fachrichtungen. Abzuklären ist, ob Ihrem Körper eine Schwangerschaft zu zumuten ist. Denn ÖA-Betroffene haben meist mehrere verschieden große Narben, die mitunter mit der Bauchdecke verwachsen sind.

Haben Sie sowieso schon Probleme mit der Nahrungsaufnahme und die Sorge die richtige Menge an Nährstoffen aufzunehmen, sind Gespräche mit Ernährungsberatern sinnvoll. Das Baby nimmt sich was es benötigt, aber Sie sind der Lieferant und müssen auch gleichzeitig für Ihr eigenes Wohlbefinden sorgen. Dazu kann auch gehören, dass Sie die Spiegel bestimmter Mineralstoffe und Spurenelemente von Ihrem Arzt überwachen lassen.

Es kann vermehrt zu Reflux kommen, da das Baby beim Wachsen Ihre Organe verschiebt.

Bei Einnahme von Medikamenten sollte vor einer Schwangerschaft die Wirkung auf das ungeborene Kind abgeklärt werden. 

Die Diagnose erfolgt indem während einer Ösophago-Gastro-Duodenoskopie zahlreiche Proben (Biopsien) entnommen werden. Diese Biopsien werden histologisch untersucht und weisen in den Zellen eingewanderte eosinophile Granulozyten (eine bestimmte Art von weißen Blutkörperchen) auf. Diese Granulozyten finden sich dann auch in den Proben im gesamten Ösophagus.

Trotzdem ist die Diagnose schwierig. Deshalb werden häufig Behandlungsversuche mit PPIs durchgeführt. Schlagen diese fehl, spricht das zusätzlich für eine eosinophile Ösophagitis. Außerdem müssen andere Gründe für das Vorhandensein eosinophiler Granulozyten in den Gewebsproben (Wurminfektionen, Gewebsneubildungen, andere allergische Reaktionen und entzündliche Erkrankungen des Verdauungstrakts) ausgeschlossen werden.

Die eosinophile Ösophagitis wird durch Allergene getriggert. Die Behandlung besteht deshalb auch aus einer Kombination von Allergenkarenz und Kortikosteroiden.

Auch nach einer erfolgreichen Behandlung kann eine eosinophile Ösophagitis immer wieder auftreten.

 

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